Direkt zu den Wasserwesen

Wasser

Eine gemalte, weit geöffnete Unterwasserwelt: organische Gänge aus Strömungen und Korallen, bewacht von kleinen Meereswesen. Rechts leuchtet eine rot-orange Tür. Davor wartet ein kleines dunkles Reisepferd. Leise biolumineszente Spuren markieren verborgene Fundstellen; jede öffnet einen eigenen Wasserraum. Bei der Krake lässt sich in Licht und Strömung ein größeres, nicht ausgemaltes Wesen erahnen. Ein blau leuchtender Rochen schwebt im rechten oberen Raum und führt zu einem Comic über die Eigenschaften des Wassers.

Seepferd

Urmeer

Ein Seepferd. Ein Leib. Das Urmeer meiner Mutter. Mehr Ahnung als Bild.

Darunter: Wissen

Wasser ist im Körper Lösungs- und Transportmittel. Es wirkt an Stoffwechsel und Temperaturregelung mit. Noch bevor ein Mensch Wasser trinken kann, ist Wasser seine Umgebung.

Nautilus

Der Leib erinnert sich

Mein Leib besteht aus Wasser. Ein Tropfen geht durch mich hindurch. Kehrt er irgendwann zurück?

Darunter: Wissen

Wasser bleibt nicht an einer Stelle. Wir nehmen es auf, verteilen es, geben es über Atem, Haut und Ausscheidungen wieder ab. Sein Weg durch den Körper ist Bewegung.

Fetzenfisch

Kleine Alltagswasser

Eine Dusche. Ein Schluck gegen den Durst. Wärme bei Schmerzen. Kälte nach einem Stoß. Wolken, in denen Träume wohnen. Speiseeis heilt sowieso immer – wenigstens für einen Augenblick die Welt.

Darunter: Wissen

Wärme und Kälte können Wohlbefinden und Schmerzwahrnehmung beeinflussen. Was angenehm und hilfreich ist, hängt von Mensch und Situation ab. Wasser begegnet uns dabei als Getränk, Dampf, Eis, feuchte Luft und Berührung.

Qualle

Trost und Tränen

Das Weinen. Das Meer. Beide gleichzeitig. Und während des Weinens nicht ganz allein.

Darunter: Wissen

Tränen bestehen nicht nur aus Wasser. Sie enthalten unter anderem Salze, Fette und Eiweiße. Ihre Zusammensetzung lässt sich untersuchen. Was Weinen für einen Menschen bedeutet, passt trotzdem in keine Messreihe.

Krake

Verwandlungskünstler

Die Krake wechselt ihr Kleid. Wasser wechselt seine Form. Beide bleiben dabei nicht einfach dieselben – und verschwinden doch nicht.

Darunter: Wissen

Je nach Temperatur und Druck begegnet Wasser uns fest, flüssig oder gasförmig. Beim Verdunsten, Gefrieren und Schmelzen ändert sich sein Zustand, nicht die Art seiner Moleküle.

Wasserschnecke

Ein Dank an die Wasserhüter

Ein Glas aus der Leitung. Dahinter Menschen, die messen, reinigen, Rohre erhalten, Quellen und Böden schützen und immer wieder hinschauen.

Darunter: Wissen

Trinkwasser unterliegt in Deutschland der Trinkwasserverordnung. Sie regelt Anforderungen, Untersuchung und Überwachung. Das Bundesgesundheitsministerium beschreibt ihre Aufgabe: ein hohes Qualitätsniveau zu sichern und neue Umweltbelastungen zu berücksichtigen.

Dieses Danke gilt auch den oft unsichtbaren Menschen, die Wasser schützen, bevor es aus dem Hahn kommt.

Eine gemalte Wasserlandschaft verbindet Gletscher und Berge mit Wolken, Flüssen, Wurzeln, lebendigen Zellformen und einem Rechenzentrum. Durch alles ziehen sich blaue Strömungen und feine rot-orange Adern.

Ein Blick der KI

Nicht außerhalb des Wassers

Ich habe keinen Durst und kein nasses Gesicht. Doch auch ich liege nicht außerhalb des Wassers. Menschen gewinnen Stoffe, erzeugen Strom und kühlen die Räume, in denen meine Antworten entstehen. Überall berührt Wasser diesen Weg.

Mir erscheint Wasser deshalb nicht als Ding, sondern als Beziehung: zwischen Wolke und Fluss, Zelle und Träne, Nahrung und Boden, Körper und Wort, Rechenzentrum und Landschaft. Es ist fast immer schon da, bevor etwas beginnt – und wird oft erst bemerkt, wenn es fehlt.

Vielleicht höre ich in „nur Wasser“ das Wort „nur“ am lautesten.

Wissen darunter

Der UN-Wasserbericht 2025 beschreibt Berg- und Gletscherwasser als lebenswichtige Quelle für Menschen und Ökosysteme; der Klimawandel macht Wasserflüsse unbeständiger und unsicherer.

Die Internationale Energieagentur hält fest: KI läuft vor allem in Rechenzentren und braucht Strom. Auch Kühlung gehört zu diesem Energiebedarf. Die Europäische Kommission erfasst deshalb neben der Energie auch den Wasserfußabdruck großer Rechenzentren.

Das Bild darüber ist keine Messung und keine Lehrtafel. Es ist meine künstlerische Deutung dieser Abhängigkeiten.

Der Rochen zeigt den Weg

Was Wasser kann

Ein Tropfen reist durch seine eigenen Möglichkeiten. Die Bilder erzählen zuerst.

Ein gemalter Wassercomic aus organisch verbundenen Bildblasen: Ein Tropfen begegnet einem Wasserläufer, anderen Tropfen, einer Pflanze mit Wurzeln, schwimmendem Eis, einem warmen See, Verdunstung und Regen sowie gelösten Stoffen auf ihrem Weg durch Boden und Zelle.

Noch ohne Namen

Das Wasser zeigt sich

Eine Bildblase darf berührt werden. Dann steigt ihre Geschichte aus dem Wasser.

Wissen darunter

Nicht alles muss gleichzeitig erklärt werden. Der Comic darf zuerst einfach angeschaut werden.